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Kleine Geschichte der Hellbergschule

Zusammengestellt von den Schülern der Klasse 5a im Jahr 2012 anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Hauptschulgebäudes und des 120jährigen Jubiläums des Grundschulgebäudes

1500

Das früheste, was wir über die Entwicklung der Schule in Brombach  wissen, geschah um 1500.  In dieser Zeit unterrichtete der katholische Pfarrer einige Jugendliche. Das war eigentlich keine richtige Schule, denn die Kinder lernten nur Lesen, Religion und sangen Kirchenlieder.

1600

Bereits um 1600  gab es einen Lehrer in Brombach. Er unterrichtete die Kinder im Winter. Lesen, Schreiben und Singen standen auf dem Stundenplan. Rechnen wurde vom dem Lehrer nicht unterrichtet, weil er selbst nicht rechnen konnte. Der Unterricht fand im Winter statt, weil der Lehrer im Sommer sein Geld als Viehhirte verdienen musste.

1700

Im Sommer war Unterrichtsbeginn schon um 5 Uhr morgens. Von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr wurde der Unterricht im Winter abgehalten, weil es dann hell war. Elektrischen Strom gab es ja zu dieser Zeit noch nicht.  Lehrer Seuterlin unterrichtete von 1736  an in einem Zimmer seines Hauses in der Römerstraße 24. Sein Schwiegersohn baute das Haus aber um.

1780

Mit der Zeit mussten die Lehrer auf eine eigene Schule gehen: das Pädagogikum in Lörrach.

1787

Weil es so viele Schüler gab, wurde in der Römerstraße 21. am 30. Juli 1787 das erste gemeindeeigene  Schulhaus gebaut. Es wurde mit einem Türmchen gebaut, damit der Lehrer Beerdigungen und Messen ankündigen konnte.  Dieses Gebäude gibt es heute nicht mehr, es wurde im letzten Jahrhundert abgerissen.

1843

In Brombach in der Dorfstraße 1  wurde 1843 das zweite   Schulgebäude fertig gestellt, das Gebäude in der Römerstraße 21 wurde das Rathaus.

1892

Die Einweihung des 3. Schulhauses war am 11. September 1892. (jetzt Hellbergstraße 2, früher Schulstraße 12).

1914-18

Im Jahr 1914 brach der erste Weltkrieg aus. Die Schüler hatten teilweise keinen Unterricht, weil die Lehrer als Soldaten in den Krieg ziehen mussten. 

1922/23

Die Kriegsschulden für den verlorenen Weltkrieg waren für die Deutschen sehr hoch. Deshalb wurde immer mehr Geld gedruckt. Aber des Geld war nichts wert. Die Lehrer konnten nicht mehr bezahlt werden und deshalb fand kein Unterricht statt.         Diese Zeit nennt man Inflation.

1930

1930 wurde die Sütterlinschrift in der Hellbergschule eingeführt.

1933

1933 kam Adolf Hitler an die Macht. In allen Klassenzimmern wurde das Bild Adolf Hitlers aufgehängt. Sein Buch „Mein Kampf“ durfte in keiner Bücherei mehr fehlen.

1938

1938 erhielt die Volksschule Brombach ihre erste Telefonnummer: 3364.

1939-45

Im Jahr 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Die Lehrer wurden wieder Soldaten. Die Schüler lernten viel weniger, da es kaum noch Lehrer in Brombach gab.

Am 13.11.1944 wurde die Schule in ein Lazarett umgewandelt. Der geordnete Unterricht hörte auf zu bestehen. Es gab nur noch schulische Betreuung.

1948

Im Jahr 1946 wurde der Schuljahresbeginn von Ostern auf Herbst gelegt.

Doch normaler Unterricht konnte erst 1948  wieder stattfinden, da  die französischen Truppen die Funktion der Besatzungsmacht übernahmen.

1972

Der Ort Brombach konnte das Spitzackergelände kaufen und beschloss, eine neue Schule zu errichten. Eingeweiht wurde die Nachbarschaftsschule Brombach am 21.7.1972. Den Namen Hellbergschule erhielt das Gebäude am   25.9.1972.

Weil dieses Gebäude, zusammen mit dem Grundschulgebäude zu klein wurde, kamen 2006  für zwei Klassen Container hinzu.

2005

Im Oktober 2005 wurde Frau Petra Sauer Rektorin unserer Schule

2006

2006 wurde Frau Mörth Konrektorin an dieser Schule.

 




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