Geschichte

Das Früheste, was wir über die Entwicklung der Schule in Brombach wissen, geschah um 1500. In dieser Zeit unterrichtete der katholische Pfarrer einige Jugendliche. Das war eigentlich keine richtige Schule, denn die Kinder lernten nur Lesen, Religion und sangen Kirchenlieder. Bereits um 1600 gab es einen Lehrer in Brombach. Er unterrichtete die Kinder nur im Winter, weil der Lehrer im Sommer sein Geld als Viehhirte verdienen musste. Lesen, Schreiben und Singen standen auf dem Stundenplan. Rechnen wurde von dem Lehrer nicht unterrichtet, weil er selbst nicht rechnen konnte. Im Sommer war Unterrichtsbeginn schon um 5 Uhr morgens. Im Winter wurde der Unterricht on 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr, weil es dann hell war. Elektrischen Strom gab es ja zu dieser Zeit noch nicht. Lehrer Seuterlin unterrichtete von 1736 an in einem Zimmer seines Hauses in der Römerstraße 24. Sein Schwiegersohn baute das Haus aber um. Mit der Zeit mussten die Lehrer auf eine eigene Schule gehen: das Pädagogikum in Lörrach.

Weil es so viele Schüler gab, wurde in der Römerstraße 21 am 30. Juli 1787 das erste gemeindeeigene Schulhaus gebaut. Es wurde mit einem Türmchen gebaut, damit der Lehrer Beerdigungen und Messen ankündigen konnte. Dieses Gebäude gibt es heute nicht mehr, es wurde im letzten Jahrhundert abgerissen. In Brombach in der Dorfstraße 1 wurde 1843 das zweite Schulgebäude fertig gestellt. Das Gebäude in der Römerstraße 21 wurde das Rathaus.

Die Einweihung des 3. Schulhauses war am 11. September 1892. Im Jahr 1914 brach der erste Weltkrieg aus. Die Schüler hatten teilweise keinen Unterricht, weil die Lehrer als Soldaten in den Krieg ziehen mussten. Die Kriegsschulden für den verlorenen Weltkrieg waren für die Deutschen sehr hoch. Deshalb wurde immer mehr Geld gedruckt. Aber das Geld war nichts wert. Die Lehrer konnten nicht mehr bezahlt werden und deshalb fand kein Unterricht statt. 1930 wurde die Sütterlinschrift in der Hellbergschule eingeführt. 1938 erhielt die Volksschule Brombach ihre erste Telefonnummer. Im Jahr 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Die Lehrer wurden wieder als Soldaten eingezogen. Die Schüler lernten viel weniger, da es kaum noch Lehrer in Brombach gab.

Am 13.11.1944 wurde die Schule in ein Lazarett umgewandelt. Der geordnete Unterricht hörte auf zu bestehen. Es gab nur noch schulische Betreuung. Im Jahr 1946 wurde der Schuljahresbeginn von Ostern auf Herbst gelegt.

Doch normaler Unterricht konnte erst 1948 wieder stattfinden, da die französischen Truppen die Funktion der Besatzungsmacht übernahmen. Der Ort Brombach konnte das Spitzackergelände kaufen und beschloss, eine neue Schule zu errichten. Eingeweiht wurde die Nachbarschaftsschule Brombach am 21.7.1972. Den Namen Hellbergschule erhielt das Gebäude am 25.9.1972.

Weil dieses Gebäude, zusammen mit dem Grundschulgebäude zu klein wurde, kamen 2006 für zwei Klassen Container hinzu. Im Oktober 2005 wurde Frau Petra Sauer Rektorin unserer Schule.

Im Jahr 2013 wurde Herr Thomas Schmitt zum Konrektor an der Hellbergschule ernannt. Aufgrund weiteren Anstiegs der Schülerzahlen wurde 2016 das Gebäude um zwei weitere, insgesamt also vier mobile Klassenzimmer erweitert.